H.O.Veranstaltungskalender
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"Yvonne, die Burgunderprinzessin"
(Witold Gombrowicz)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: seit Mai 2016
Yvonne - Plakat
Prinz Philipp will durch die Verlobung mit Yvonne, die von allen als hässlich, unattraktiv und fremd empfunden wird, provozieren. Er ahnt jedoch nicht, in welche Konflikte er selbst und der gesamte Hofstaat durch dieses scheinbar stumme, ihn bedingungslos liebende Mädchen gerät ...

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"Das Pflichtmandat"
(John Mortimer)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: seit Dezember 2015

Das Pflichtmandat - Plakat
In diesem Zweipersonenstück treffen zwei erfolglose Außenseiter, die aus unterschiedlichen Gründen zu Einzelgängern geworden sind, aufeinander ...

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"Die Zähmung der Widerspenstigen"
(William Shakespeare)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: seit Januar 2015

Die Zähmung der Widerspenstigen - Plakat
Wie soll er sein, der oder die Richtige? Was tut man, wenn nur die Falschen auf dem Markt sind? Und wenn man ihn oder sie dann zum Glück doch gefunden hat, wie rauft man sich zusammen? Oder hilft viel Geld über alle Mängel hinweg? Wer ist zu welchen Kompromissen bereit? Oder hört dieser Kampf zwischen Männern und Frauen nie auf?

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"Eine Woche voller Samstage"
(Paul Maar)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: seit November 2013

Eine Woche voller Samstage - Plakat
Generationen von Kindern sind mit dem Kinderbuch "Eine Woche voller Samstage" von Paul Maar groß geworden. Nun bringt das HO-Theater das Sams auf die Bühne! Erleben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern die Abenteuer dieses kindlichen Wesens. Staunen Sie über seine unerschöpflichen Ideen, wie es Herrn Taschenbier, den es sich als Vater ausgesucht hat, von seinen Ängsten befreit. Lachen Sie mit den beiden über den dummen Chef, den arroganten Verkäufer und die spießige Frau Rotkohl!

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"Was ihr wollt"
(William Shakespeare)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: Januar 2013 - November 2015

Was ihr wollt - Plakat
Wer ist da wer?
Wer will was oder wen?
Warum ausgerechnet den oder die?
Wohin treibt einen die Liebe oder der Suff oder die Machtgier oder der Hass?
Ist dies eine Welt, Vorzüge zu verstecken, oder ist es besser, seine wahren Gefühle nicht zu zeigen?
Wie nahe sind wir dem Wahnsinn, wenn wir lieben?

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"Besuch bei Katt & Fredda"
(Ingeborg von Zadow)

Regie: Frank Hohl

Spielzeit: Januar 2012 - März 2013

Besuch bei Katt & Fredda - Plakat
Zwei Stewardessen schauen auf ihr Leben zurück: Nach einem Flugzeugabsturz finden sie sich in einem Zwischenraum wieder, in welchem sie sich perfekt eingerichtet haben.
Endlich angekommen. Nur Katt und Fredda. Alles scheint in bester Ordnung. Gespielt wird: Alltag.
Unerwarteter Besuch bringt Katt und Freddas Ordnung ins Wanken. Mit spielerischer Leichtigkeit lässt Miranda die beiden durch persönliche Unwetter und Turbulenzen noch einmal fliegen.

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"Café Umberto"
(Moritz Rinke)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: Dezember 2011 - Juni 2015

Umberto - Titelbild
Moritz Rinkes Stück zeigt mit viel Komik und Überzeichnung, wie Lebensangst und Arbeitslosigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und sich bis in die intimsten Beziehungen auswirken. Die handelnden Personen sind ein erfolgloser Musiker, eine überdrehte Kleinkünstlerin, ein arbeitsloser Dozent, eine hysterische Malerin, ein schwer vermittelbarer Erdkundelehrer und dessen viel zu erfolgreiche Fernsehmoderatorin. Alle begegnen sich in Umbertos Café, im „Café Umberto“.

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"Liliom"
(Ference Molnár)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: November 2010 - Oktober 2015

Liliom - Titelbild
Das 1909 erschienene und uraufgeführte Stück handelt im Vorstadtmilieu. Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen Julie und Liliom, die vom täglichen Überlebenskampf geprägt wird und das Ringen um die eigene Würde der handelnden Personen zeigt.
Molnárs großartige Liebesgeschichte, die er in die Form eines Mysterienspieles kleidet, ist Mut machend und zeigt trotz aller Brutalität und Ausweglosigkeit die Kraft einfacher Leute, ihren Witz und Humor.

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"Leonce & Lena"
(Georg Büchner)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: März 2009 - Oktober 2012

Leonce & Lena - Titelbild
Wir leben in einem der reichsten Gebiete der Erde, und doch haben viele Jugendliche das Gefühl, sich in einer ausweglosen Situation zu befinden. Überangebote und Erwartungsdruck stehen der Hilflosigkeit bei der Lebens-Sinnfindung gegenüber. Viele erstarren in Übersättigung und Langeweile. Wie nah erscheint uns da Büchners Stück.
Er zeigt Figuren in einem erstarrten Gesellschaftssystem: Peter, den alten König – unfähig geworden, sein Land zu regieren, Prinz Leonce und Prinzessin Lena - auf der Flucht vor und auf der Suche nach dem eigenen Ich und ihrer Verantwortung, Valerio - Ein Verrückter? Ein Betrüger? Ein Romantiker? mit sinnlichen Bedürfnissen, dazu die korrupte Hofgesellschaft. Als Leonce erfährt, dass er heiraten und des Königs Nachfolge antreten soll, flieht er mit Valerio nach Italien, das Land seiner Träume und begegnet der Liebe ...

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"Ein Engel kommt nach Babylon"
(Friedrich Dürrenmatt)

Regie: Rita Schaller

Spielzeit: Mai 2007 - November 2011

Ein Engel kommt nach Babylon - Titelbild
Der Himmel irrt, indem er Bettler und König verwechselt.
Der Bettler Akki hat sich von fast allen materiellen Bedürfnissen unabhängig gehalten und gewinnt die "Gnade des Himmels" – das Mädchen Kurrubi.
Sein Widerpart König Nebukadnezar ist nicht in der Lage, diese "Gnade des Himmels" zu begreifen und die bedingungslose Liebe Kurrubis anzunehmen.
Nur Akki kann mit seiner Weltklugheit Kurrubi retten und macht sich mit ihr auf zu neuen Chancen. Dieser "Held" der Komödie lässt Katastrophen mit Abstand und Humor betrachten und macht dem Zuschauer Mut, sich auf seine kreatürliche Menschlichkeit zu besinnen.

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"Die Heirat"
(Nikolai Wassiljewitsch Gogol)

Regie: Michael Linke

Spielzeit: seit Oktober 2005

Die Heirat
In launiger Weise, gewürzt mit einer derben Prise Humor, beschreibt Gogols Komödie "Die Heirat" den grotesken Sumpf der St. Petersburger Gesellschaft in der Mitte des 19. Jh.
Im Zentrum steht der unverbesserliche, weil ewige Junggeselle Podkolessin, der mit Hilfe einer geschäftstüchtigen Heiratsvermittlerin und seinem quicklebendig, verschlagenen Freund Kotschkarjow an die Frau gebracht werden soll. Neben ihm erwarten aber drei weitere heiratswütige Junggesellen auf Erfüllung ihrer Wünsche. Eigentlich geht es jedoch darum: Die Braut muss französisch sprechen, eine einträgliche Mitgift besitzen und keine zu lange Nase haben.

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"Einer flog über das Kuckucksnest"
(Dale Wassermann)

Regie: Peter Förster

Spielzeit: 2004 - 2005

Einer flog über das Kuckucksnest
Beschreibungstext folgt.

     
"Nachtasyl & Abendrot"
(Maxim Gorki)

Regie: Rudolf Donath

Spielzeit: 2002 - 2004

Nachtasyl&Abendrot
Bei diesem zweiten Versuch, einige Zeit später, interessierte uns: "was ist denn nun geworden, einhundert Jahre später?" Was ist mit der Hoffnung der Ausgestoßenen aus Gorkis "Nachtasyl", mit Satins Bild vom "Freien Menschen"? Was ist mit Lukas Behauptung vom "besseren Menschen"?
Sind wir heute besser geworden? Jetzt wo wir tatsächlich frei sind? Jetzt wo es den meisten an nichts mehr fehlt? Ein szenischer Dialog zwischen gestern und heute, zwischen denen auf der Bühne und denen im Zuschauerraum.

     
"Besuch der alten Dame"
(Friedrich Dürrenmatt)

Regie: Rudolf Donath

Spielzeit: Januar 2000 - 2002

Besuch der alten Dame
Alle können nichts dafür und haben es nicht gewollt. Dürrenmatts groteske Fabel bietet genügend Anlaß zu aktueller Reflexion von Lebenswerten und materiellen Maßstäbe.
Als Milliardärin und gefeierte Wohltäterin besucht Claire Zachanassian jene gottvergessene Kleinstadt, die sie in ihrer Jugend nach enttäuschter Liebe und geschändeter Ehre verließ. Gerechtigkeit ist ihr Ansinnen: Sie bietet der Stadt und seinen Bürgern eine Milliarde für den Mord an ihrem Geliebten von einst.

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"Das Schaf"
(Stanislaw Stratiew)
- Wiederaufnahme unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen -

Regie: Rudolf Donath


Während einer Neuauflage der Inszenierung, kurze Zeit nach der Wende, stellten wir mit einiger Verwunderung fest, daß sich auch unter den völlig veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, zumindest an dem ganzen überdimensionalen bürokratischen Apparat, kaum etwas verbessert hatte.

     
"Messiah"
(Martin Sherman)

Regie: Gisela Olejak


Die nicht mehr ganz junge Rahel heiratet in Sorge um ihre stumme Mutter den reichen Obsthändler Reb Ellis, verliebt ist sie aber in den jungen Glaubensfanatiker Ascher, der die kleine jüdische Stadt in Euphorie versetzt und verkündet, der Messias sei erschienen. Rahels gesunder Menschenverstand läßt sie zweifeln und hoffen, mit viel Poesie und Humor spricht sie mit sich selbst und mit Gott.

     
"Schreib mich in den Sand"
(Inez van Dullemen)

Regie: Gisela Olejak


Judith findet das Tagebuch ihrer Schwester Anne, die Kinderzeit wird in ihr wieder wach und sie wird ihre Eltern mit der bitteren Wahrheit konfrontieren - die Geschichte eines vom Vater mißbrauchten Mädchens.
Die Inszenierung wurde beratend unterstützt von Mitarbeiterinnen der Arbeitsgruppe "Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen", die nach den Vorstellungen zu Gesprächen zur Verfügung standen.

     
"Auf dem Grunde"
(nach Gorkis "Nachtasyl")

Regie: Rudolf Donath


Es war unser erster Versuch einer Annäherung an dieses bedeutende Stück.
Es war in allererster Linie der philosophische Gehalt der uns in einer radikalen (sicher allzu radikalen!) Strichfassung beschäftigte: "was ist die Wahrheit?"

     
"Maries Baby"

Regie: Gisela Olejak


Eine stimmungsvolle Weihnachtsstunde mit bunten Socken, Tee, Pflastersteinen, Liedern und Texten, die die biblische Geschichte um Maria, Josef und das Christkind in den Mittelpunkt stellt – für die damalige Zeit (1984) etwas ungewöhnlich.

     
"Die 55 Minutenoper,
ein musikalischer Seelenbalsam mit kriminellen und anderen Hintergrundinformationen für Dreigroschenopernfans zum Gedenken an den Grossen Raucher"
(Eigenproduktion nach Brecht/Weills "Dreigroschenoper")

Regie: Rudolf Donath


Ein lange gehegter Wunsch der Gruppe sollte in Erfüllung gehen: die Dreigroschenoper wollten wir spielen.
Keiner ahnte damals, welchen Ärger wir uns mit der Realisierung dieses Wunsches bereiten würden. Aber auch welchen Erfolg wir letztlich damit haben würden, nämlich durch unsere sehr eigene, (nicht ganz freiwillige!) Fassung.
Durch den Streit mit den "Brechterben" enstand nach und nach nicht nur eine sehr frischfreche Interpretation, sondern auch dieser Titel: "Die 55 Minutenoper, ein musikalischer Seelenbalsam mit kriminellen und anderen Hintergrundinformationen für Dreigroschenopernfans zum Gedenken an den Grossen Raucher"

     
"Das Schaf"
(Stanislaw Stratiew)

Regie: Rudolf Donath


Diese Satire auf die Bürokratie im Allgemeinen, wollten wir in unserer eigenen Textfassung zur scharfen politischen Satire auf die herrschenden Machtverhältnisse in der damaligen DDR konkretisieren. Das geschah mit Erfolg.

     
"Kater Lampe"
(Emil Rosenow)

Regie: Rudolf Donath


Es ist nicht nur ein großer Spaß um einen geschlachteten und gemeinsam mit der Obrigkeit verspeisten Kater, sondern auch eine ziemlich ernste Geschichte um die ärmlichen Lebensverhältnisse der kleinen Leute des Erzgebirges.
Da wir gar nicht erst den Versuch unternahmen mit dem vertrackten erzgebirgischen Dialekt klar zu kommen, sondern unsere eigene sächsische Umgangssprache benutzten, wurde die Aufführung nicht nur authentischer, sondern in ihren sozialen Bezügen eben nicht nur eine erzgebirgische "Heimatgeschichte".

     
"und bin so klug als wie zuvor ..."
(Eine Begegnung mit Goethes "Urfaust")

Regie: Rudolf Donath


Im Blickpunkt unserer Inszenierung stand für uns die Gretchentragödie, also jener Teil des "Faust in ursprünglicher Gestalt" über den unsere (vor allem jüngeren) Zuschauer den Einstieg zur großen klassischen Dichtung, erst einmal ohne Scheu, verbunden mit ihren eigenen bisherigen Lebenserfahrungen erreichen sollten.

     
"Geschichten vom Bau(ch)"
(Eigene Fassung nach Kurt Bartsch)

Regie: Rudolf Donath


Dieses bissige musikalische Lustspiel sollte in einer eigenen Fassung sowohl die Leistung unserer Bauarbeiter würdigen, die uns mit der Fertigstellung des "Volkskunstpodiums" ein wunderbares Geschenk machten, es sollte auch auf einen wunden Punkt unserer sozialistischen Gesellschaft hinweisen: ihre Doppelmoral!
Das geschieht in Gestalt eines (erfundenen) unehelich gezeugten Babys!

     
"Aus Niemals Wird Heute noch!"
(Eine Szenenfolge aus Brechts Stücks "Die Mutter")

Regie: Rudolf Donath

Die zentrale Rolle der Pelageja Wlassowa wurde in unserer Aufführung von mehreren Darstellerinnen gespielt. Damit konnten wir nicht nur die künstlerischen Möglichkeiten unserer damals zumeist älteren Frauen in begrenzten kleineren Szenen testen, sondern auch etwas von Brechts solidarischem Gedanken: "die Wlassowas aller Länder" verdeutlichen.